Tamasaba Nachzucht 2025 vor der Winterruhe
Der Winter zeigt, was der Sommer vorbereitet hat: Meine Tamasaba-Nachzucht 2025 geht mit sichtbaren Veränderungen in die Winterruhe. Die Umfärbung ist in vollem Gange, die Körperformen entwickeln sich – und die Beckeneinteilung hilft mir, individuelle Entwicklungsverläufe gezielt zu fördern.
Viel Spaß beim Lesen.
Farbwechsel: Die Umfärbung beginnt
Die ersten Jungtiere zeigen deutlich erkennbare Farbveränderungen. Was im Sommer noch blass oder unentschieden wirkte, entwickelt sich nun zu klaren Rot-Weiß-Zeichnungen, teils mit feinen Schattierungen. Besonders zwei Tiere stechen durch ihre symmetrische Zeichnung und intensive Farbverteilung hervor – sie sind auf den folgenden Fotos zu sehen und könnten später in meine Zuchtlinie aufgenommen werden.
Wachstum: Gewicht und Größe nehmen sichtbar zu
Die warmen Spätsommerwochen und die gezielte Fütterung haben Wirkung gezeigt: Viele Tiere haben deutlich an Volumen und Länge zugelegt. Besonders die Schnellwachser zeigen kräftige Körperformen und stabile Flossenansätze – ein gutes Zeichen für Vitalität und genetisches Potenzial.
Beckeneinteilung: Förderung durch Selektion
Um den unterschiedlichen Entwicklungsverläufen gerecht zu werden, habe ich meine Nachzucht auf zwei Becken aufgeteilt:
Becken 1: Die großen, schnell wachsenden Tiere, die aktiv ans Futter gehen und bereits stabile Körperformen zeigen.
Becken 2: Die zaghaften Fresser und langsam wachsenden Tiere, die in ruhiger Umgebung und mit gezielter Fütterung die Chance bekommen aufzuholen.
Diese Maßnahme dient nicht nur der individuellen Förderung, sondern auch meiner Vorstellung von ethischer Selektion: Jeder Fisch bekommt Raum zur Entwicklung – unabhängig vom Startvorteil.
Ausblick: Winterruhe und Zuchtplanung
Draußen ist es eisig kalt, doch in meiner Innenhälterung schwimmen die Tamasaba-Nachzuchttiere weiterhin bei 25–26 °C. Ich werde sie voraussichtlich bis in den Februar hinein auf Wachstum halten und regelmäßig füttern, um ihr Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.
Im März plane ich, die Temperatur langsam zu senken, sodass die Tiere in eine kontrollierte kurze Winterruhe übergehen können. Sobald die Temperaturen in den Teichen steigen – meist im April oder Mai – hole ich sie wieder heraus. Dann beginnt die Phase, in der ein Teil der Nachzucht in den Verkauf geht, während ich wie gewohnt einige Tiere als potenzielle Elterntiere zurückhalte.
Aus jeder Verpaarung behalte ich bewusst ein paar Referenzfische, um ihre Entwicklung über längere Zeit zu beobachten. Nur so kann ich nachvollziehen, wie sich bestimmte Merkmale – etwa Farbverteilung, Körperform oder Verhalten – langfristig entfalten. Die übrigen Tiere schwimmen ja nicht mehr bei mir, sobald sie abgegeben sind.
Die Zuchtplanung für 2026 läuft parallel – sie bezieht sich auf meine älteren Elterntiere, deren Linien ich weiterentwickeln möchte. Dabei spielen nicht nur genetische Merkmale, sondern auch Verhalten und Vitalität eine zentrale Rolle.
Fazit: Entwicklung mit Perspektive
Die Tamasaba-Nachzucht 2025 zeigt, wie viel in wenigen Monaten möglich ist – von der ersten Umfärbung bis zur gezielten Förderung durch Beckeneinteilung. Die warmen Temperaturen in der Innenhälterung erlauben mir, das Wachstum noch bis Februar zu begleiten, bevor ich die Tiere langsam auf die Winterruhe vorbereite. Wie gewohnt werde ich einige besonders interessante Tiere als Referenzfische oder potenzielle Elterntiere zurückhalten, um ihre Entwicklung weiter zu beobachten.
Wie geht ihr mit Umfärbung, Wachstum und Selektion um? Teilt gern eure Erfahrungen, Fragen oder Beobachtungen – direkt hier im Blog oder über info@japanischegoldfische.de. Ich freue mich auf den Dialog mit euch!
Bis zum nächsten Mal.
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