Innenhälterung Teil8, Abdeckung

Die kalte Jahreszeit stellt auch meine Innenhälterung vor neue Herausforderungen. Sobald die Außentemperaturen sinken, steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum und kondensiert sichtbar an den Fenstern – selbst ohne Beckenheizung.

In diesem Teil zeige ich dir, wie ich mit einer durchdachten Abdeckung aus Polycarbonat nicht nur das Raumklima verbessere, sondern auch Wärmeverluste vermeide, Technik sinnvoll integriere und die tägliche Pflege erleichtere.

Denn manchmal reicht schon eine einfache Maßnahme, um aus einem feuchten Problem eine stabile Lösung zu machen

Viel Spaß beim Lesen.

Feuche Fenster, was tun?

Die Nächte werden länger und kälter – und auch ohne aktive Beheizung meiner Innenhälterung zeigt sich schnell ein typisches Winterproblem: Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt.

Trotz funktionierender Entlüftung kondensiert das Wasser an den Fenstern, bildet kleine Rinnsale und sorgt für ein unangenehmes Raumklima. Die warme Raumluft trifft auf die kühlen Oberflächen der Becken und Fenster – da wird jedes Grad Temperaturunterschied zur Tropfenfalle.

Die Lösung: eine Abdeckung für die Becken Um die Verdunstung deutlich zu reduzieren, setze ich auf passgenaue Abdeckungen. Sie halten nicht nur die Feuchtigkeit besser im System, sondern helfen auch dabei:

  • Wärmeverluste zu reduzieren

  • Kondenswasserbildung an Fenstern und Wänden einzudämmen

  • Energieverbrauch zu optimieren, falls später doch geheizt wird

  • Die Luftfeuchte im Raum auf einem angenehmen Niveau zu halten

Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung – und ein weiterer Schritt, die Hälterung auch im Winter stabil und raumfreundlich zu betreiben.

Abdeckung anbringen

Um der zunehmenden Raumfeuchtigkeit im Winter entgegenzuwirken, habe ich meine Becken mit einer stabilen und funktionalen Abdeckung versehen. Ich habe mich für 10 mm starke Doppelstegplatten aus Polycarbonat entschieden – leicht, langlebig und bestens geeignet für Innenhälterungen.

 

Die Platten wurden direkt beim Onlinehändler auf Maß zugeschnitten: Beckenmaß: 120 × 80 cm Plattenmaß: jeweils 60 × 80 cm

 

So bleibt der hintere Teil der Abdeckung fest auf dem Becken liegen, während ich den vorderen Teil bequem öffnen kann. An der Übergangsfläche zwischen den beiden Platten habe ich zwei Scharniere angebracht, sodass sich die Abdeckung wie ein Klappdeckel öffnen lässt.

Damit keine Feuchtigkeit, Staub oder kleine Insekten in die Hohlkammern der Platten gelangen, habe ich die offenen Enden vorne und hinten mit einem speziellen Klebeband abgedichtet und zusätzlich mit einem Aluprofil versiegelt – stabil und optisch sauber.

Im hinteren Bereich habe ich gezielte Bohrungen vorgenommen für:

  • den Wasserrücklauf

  • die Frischwasserverrohrung

  • die Kabel der Technik

  • den Futterautomaten

Letzteren habe ich mit Klettband direkt auf die Abdeckung befestigt, so kann ich ihn jederzeit mühelos abnehmen oder neu positionieren.

Was mir aktuell noch fehlt, ist eine dauerhafte Halterung, wenn die Abdeckung geöffnet ist. Derzeit verwende ich ein 20 mm PVC-Rohr – auf Dauer nicht die eleganteste Lösung, aber immerhin funktional. Ideen für eine bessere Variante sind willkommen!

Fazit

Eine passgenaue Polycarbonat-Abdeckung reduziert Verdunstung und Kondensation deutlich, verringert Wärmeverluste und macht das Raumklima im Winter deutlich stabiler. Sie erleichtert die Integration von Technik und Futterautomaten und verbessert die Hygiene, wenn offene Hohlkammern sauber verschlossen sind. Achte auf eine zuverlässige Öffnungs- und Halterungslösung, regelmäßige Reinigung der Plattenkanten und ausreichend Belüftungszyklen, damit sich keine Feuchtefallen bilden. Mit diesen Maßnahmen wird die Abdeckung zu einer einfachen, wirkungsvollen Verbesserung für die Innenhälterung.

Hier geht es zu Teil9

Bis zum nächsten Mal.

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