Redoxpotential (ORP)
Das ist der 12. und vorest letzte Teil, rund um das Thema Wasser und Wasserwerte. Um nichts zu verpassen, kannst du den Blog kostenlos abonnieren. Heute alles über das Redoxpotential.
Alle Blogbeiträge findest du hier: Wasser
Worum geht es eigentlich?
Das Redoxpotenzial, auch Oxidations-Reduktions-Potential (ORP) genannt, beschreibt die biologischen und chemischen Reaktionen von Stoffen im Wasser. Doch was sagt uns das genau und welchen Nutzen hast du davon, wenn du es weißt? Bei Spannung denkst du vielleicht direkt an Volt oder an eine Steckdose, und so ist es auch hier. Das Redoxpotential beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen den positiv und negativ geladenen Ionen. Der Wert, den du messen kannst, kann sowohl positiv (oxidative Prozesse) als auch negativ (reduktive Prozesse) sein, je nachdem, welche Ionen überwiegen. Der Messbereich reicht von -1.000 mV bis +1.000 mV.
Zur Übersicht und zur Einordung sind in der nachfolgenden Grafik verschiedene Flüssigkeiten aufgeführt.
Wie hoch sollte das Redoxpotential sein?
Dein Redoxpotenzial sollte im leicht positiven Bereich von +200 mV bis +300 mV liegen. Ab einem Wert von 600 mV ist kein Leben mehr möglich. Hier handelt es sich dann um ein stark oxidatives System. Von allein wird dein Teich- oder Aquariumwasser diese Werte nicht erreichen. Solltest du aber mit Wasserstoffperoxid oder Ozon arbeiten, können bei einer Fehldosierung solche Werte erreicht werden und zu Schäden oder Verlusten bei deinen Goldfischen führen. Sollte dein Wert gegen Null gehen, zeigt dies an, dass dein Wasser zu kippen droht.
Hier findest du das Messgerät, mit dem ich mein Redoxpotential messe.
Wie kannst du das Redoxpotential messen?
Das Redoxpotential lässt sich exakt mit einem elektronischen Messgerät bestimmen. Günstige Geräte fangen ab zirka 20€ an, je genauer Messergebnisse und je weniger Toleranz man haben möchte, desto höher wird dann aber der Preis. Für die Messung selbst, musst du nur die Messsonde ins Wasser halten. Achte darauf, dass die Sonde gut umspült wird, für den Messvorgang ist es am besten, wenn du mit der Sonde ständig im Wasser „rührst“. Nachdem die Messung abgeschlossen ist, zeigt dir das Messgerät den ORP-Wert in mV an.
Bis zum nächsten Mal.
Newsletter abonnieren nicht vergessen.
*Hinweis: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate‑Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – ohne zusätzliche Kosten für dich.
Wie fandest du diesen Beitrag?
Klicke auf die Sterne um zu bewerten!
Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1
Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.
Es tut mir leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!
Wie kann ich diesen Beitrag verbessern?
